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Am 8,. Mai im feierlichen Rahmen die Ausstellung „UNRRA & Marshallplan – Wiederaufbau nach 1945“ eröffnet – ein Abend, der nicht nur durch seine historische Tiefe, sondern auch durch spürbare Menschlichkeit und Zusammenhalt beeindruckte. Über 60 Gäste fanden sich zur Ausstellungseröffnung ein, unter ihnen prominente Persönlichkeiten wie Angelika Hölzel, Vizelandesrätin aus Zwickau und zugleich Vorsitzende des Fördervereins des DLM Schloss Blankenhain, die Abgeordnete zum Landtag Silke Dammerer als Vertreterin von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, sowie Mag. Tandinger als Vertreter der Bezirkshauptfrau. Besonders erfreulich war auch der Besuch einer Delegation aus dem Deutschen Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain, angeführt von Falk Stier, dem kommissarischen Leiter und Nachfolger des verstorbenen Jürgen Knauss.
Die Ausstellung wurde mit großem Einsatz von Dr. Jörg Hahnel und dem engagierten Team des Vereins Historische Landtechnik Österreich (HLTÖ) realisiert. Ihr unermüdlicher Einsatz und zahlreiche Arbeitsstunden machten die beeindruckende Präsentation möglich – unterstützt von vielen helfenden Händen im Hintergrund. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte ebenfalls der Förderverein, der die Speisen und Getränke finanzierte. Diese wurden vom Bildungszentrum Pyhra geliefert und von freundlichen Schülerinnen des Hauses serviert – ein Beitrag, der von den Gästen mit besonderem Dank gewürdigt wurde.
Ein besonders bewegender Moment des Abends war das Gedenken an Jürgen Knauss, der als prägende Persönlichkeit über viele Jahre hinweg Wegbegleiter, Ideengeber und Brückenbauer zwischen den Museen in Österreich und Deutschland war. In mehreren Ansprachen wurde sein Wirken mit großer Wärme und Anerkennung gewürdigt – viele Gäste zeigten sich sichtbar gerührt. In seinem Sinne und Vermächtnis brachte Vizelandesrätin Angelika Hölzel eine von Jürgen Knauss zu Lebzeiten vorbereitete Fachansprache zum Ausstellungsthema ein. Ihre Worte verliehen dem historischen Rückblick besondere Tiefe. Seine Gedanken und sein Wissen lebten in dieser Rede fort – ein stilles, aber kraftvolles Zeichen seiner bleibenden Präsenz.
Musikalisch wurde der Festakt stimmungsvoll von Erna Jaidhauser und Edeltraud Leinmüller begleitet, die mit ihren Zithern dem Abend eine besondere, emotionale Klangfarbe verliehen.
Zum Abschluss des Festaktes spendete Herr Pfarrer Duda den geistlichen Segen, und Dr. Jörg Hahnel führte die Gäste kenntnisreich durch die Ausstellung.
Die Ausstellung bietet einen eindrucksvollen Einblick in die Herausforderungen und Hoffnungen der Nachkriegszeit – ein Kapitel europäischer Geschichte, das in seiner Bedeutung bis heute nachwirkt. Der gelungene Abend zur Eröffnung setzte ein starkes Zeichen für Geschichtsverständnis, gemeinsames Erinnern und zukunftsorientiertes Miteinander.
14.05.2025